Medizinischer Dienst

Aeskulap International verbindet konventionelle und komplementär-onkologische Behandlungen mit dem Ziel, die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern und das sogenannte progressionsfreie Intervall sowie die Lebenserwartung zu verlängern.

Unser integratives Behandlungsprogramm vereinigt folgende komplementäre Behand-lungsmaßnahmen: Ernährungs- und “Life-Style” Umstellung, gezielte sportliche Betätigung, psycho-onkologische Therapien, Hyperthermie und Fiebertherapie, Enzym- und Entgiftungsbehandlungen, sowie eine individuell verschriebene („tailor-made“) Phytotherapie.

Prostatakrebs

Bei Patienten mit metastasiertem und kastrations-resistentem Prostatakrebs konnten wir mit diesem integrativen Vorgehen in den letzten 15 Jahren beachtliche Erfolge erzielen.

In Westeuropa und den USA ist Prostatakrebs heute der häufigste maligne Tumortyp beim Mann. Wenn “Gold-Standard” Therapien, wie radikale Operation und Bestrahlung der Prostata, versagt haben – dies ist leider noch immer bei fast der Hälfte der Patienten der Fall–, dann kommen oft hormon-ablative Therapien zum Einsatz. Diese sind jedoch in der Mehrzahl nur einige Jahre wirksam, da durch klonale Selektion hormon-unabhängige Krebszellen entstehen, die weder Testosteron noch Dehydrotestosteron als Wachstumsfaktor benötigen. Dieses Stadium der Erkrankung wird als „kastrations-resistent“ (früher auch hormon-refraktär) bezeichnet und stellt für den einzelnen Patienten und seine Ärzte vor eine große Herausforderung: Behandlungsmöglichkeiten sind nunmehr sehr eingeschränkt und belaufen sich auf „watch and wait“ Strategie, Zweitlinien-Hormontherapien, oder Chemotherapie mit signifikanten Neben-wirkungen und ohne wirklich signifikante Lebensverlängerung.

Brustkrebs

Bei Patienten mit metastasiertem Brustkrebs konnten wir mit diesem integrativen Vorgehen in den letzten 15 Jahren recht gute Erfolge erzielen.

In Westeuropa und den USA ist Brustkrebs heute der häufigste maligne Tumortyp der Frau. Wenn “Gold-Standard” Therapien, wie die modifiziert-radikale Mastektomie oder eine Brust erhaltende Operation mit anschließender adjuvanter Chemotherapie, Bestrahlung und endokriner Therapie versagt haben – dies ist leider noch immer bei fast 1/3 der Patientinnen der Fall – dann kommen beim metastasierten Brustkrebs in der Regel endokrine Behandlungsversuche, palliative Chemo- und Bestrahlungs-therapien, sowie die Biphosphonatbehandlung und die Antikörpertherapie (bei HER2-positiven Tumoren) zur Anwendung. Diese Maßnahmen tragen im Einzelfall oft zur Linderung tumorbedingter Beschwerden bei, sind jedoch in der Mehrzahl nur kurzzeitig wirksam. So ist die mediane Überlebenszeit bei fernmetastasiertem Brustkrebs heute mit etwa zwei Jahren immer noch sehr gering.